Freifunk für Asylbewerberunterkünfte

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Freifunk unterstützt Flüchtlinge, denn wir sind Lieber FÜR Menschen als GEGEN irgendwas!

Hier projektieren und dokumentieren wir laufende Projekte zur Versorgung von Flüchtlingsunterkünften. FFFF Projektvorlage

Neben dem allgemeinen Kontakt zu Freifunk München gibt es auch die mailingliste muenchen-fluechtlinge@freifunk.net zur Koordination.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Sammlung von Datenquellen:

Standorte mit Freifunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Projekt eine eigene Seite // Bitte mit Status versehen (z.B. offen/Erstkontakt/Planungen laufen/online).

Ihr könnt ein Template benutzen, indem ihr {{SUBST:Flüchtlingsunterkunft}} in die leere Seite kopiert und abspeichert. Danach wie gewohnt editieren.

Bitte beachten: Häuser, in denen Jugendliche untergebracht sind, sollten nur ungenau lokalisierbar sein. Es ist angedacht, Projekte für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einem geschlossenen Wiki zu dokumentieren.

Laufende Installationen und Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

potentielle Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht aller Flüchtlingsunterkünfte:

Kontaktierte Asylhelferkreise (http://asylhelfer.bayern/)

Unterstützer nach Region/Landkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberbayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alt-/Neuötting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

kontakt@freifunk-neuoetting.de

Ebersberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

kontakt@freifunk-ebersberg.de

freifunk@helferkreis-pliening.de

Erding[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

freifunk@freifunk-erding.de

Garmisch-Partenkirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

flyzigap@gmail.com

Penzberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

freifunk@penzberg-online.de

Kaufering / Landsberg am Lech[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

freifunk@herde.com

Für Interessierte in Kaufering stehen fertig konfigurierte Freifunk-Router (Knoten) kostenlos zur Abholung bereit. Hierzu bitte an o.g. Email-Adresse wenden.

Niederbayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landshut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

F6F tobias@antifuse.de


Unterfranken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ff@awi.me

Howto[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Empfehlungen wie man eine Flüchtlingsunterkunft mit Freifunk versorgen kann:

Gute Doku z.B. mit einem Lageplan.

Versucht immer den Kontakt und die Absprache mit den Helferkreisen und anderen relevanten Regierungs und nicht-Regierungsorganisationen für Flüchtlinge. Und versucht euer Planungen und auch die tatsächliche Umsetzung für andere Mitstreiter zu dokumentieren

Technische Strategien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internetzugang vor Ort nutzen.
Eine bestehende Internetleitung in der Unterkunft nutzen oder einen DSL Anschluss legen lassen und dann per Freifunk zu verteilen ist technisch am sinnvollsten. Scheitert aber oft an Unverständnis, Angst (vor Störerhaftung) der finanziellen Hindernissen der Unterkunftsbetreiber. Oft hilft aber das Gespräch: Wendet euch über die Helferkreise an die Betreiber und versucht deren Vorbehalte auszuräumen.
Internetzugang durch teilende Nachbarn
ggf per Richtfunk in die Unterkunft. Ist oft organisatorisch einfacher, aber wenn lange Strecken überwunden werden müssen technisch aufwändiger und anfälliger.
Segmentwahl
Da an Unterkünften oft eine große Zahl an Clients zu erwarten ist wurde zum Entlasten der "klassischen" Segmente (München und Umland) das Segment Welcome geschaffen. Dies ist bevorzugt zu verwenden. Ab einer gewissen Menge von Clients wird meshen sowieso schwierig (stimmt das?), sodass es sich lohnen kann Inseln zu bauen. Es gibt Situationen in denen das keinen Sinn macht. Wenn z.B. der Node mitten in der Stadt ist und rundherum eine gute Abdeckung mit dem "normalen" Mesh herrscht, dann kann dieser Vorteil natürlich genutzt werden. Auch wenn auf Grund der Größe der Unterkunft der zu erwartende "Entlastungseffekt" gering ist, kann das normale Segment vorgezogen werden um mit der Umgebung zu meshen.

Psychologisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfahrungen aus dem Projekt Ebersberg

  • Stellt man Router in Container / Privaträume rein, dann kann es zu Neid und Missgunst kommen. Warum hat der xyz einen Router und wir nicht?
  • Sind die Router erstmal in Privathand, kann es auch schwierig sein etwas am Gesamtsetup zu ändern. D.h. wir wollten wegen unserer Planänderung (1 Router für 5 Container -> auf 1 Router für 3 Container) einige Router versetzen. Wir haben es nicht geschafft, es hätte fast Handgreiflichkeiten gegeben, weil wir jemanden den Router aus seinem Container entfernen wollten.
  • Damit es eigentlich gerecht wäre, müsste man in jeden Container einen Router reinstellen. (Ggf Router zum Kauf anbieten und Eigentumsverhältnisse klar notieren? Welcher Begriff würde Bewohnern am deutlichsten klar machen, dass sie keine Kontrolle oder Ansprüche auf die Plastebox haben? Dieser Router gehört "Freifunk" / "dem Haus" / "der Gemeinde" / "Bundesrepublik Deutschland")

Empfehlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Keine Router in Wohncontainer stellen. Wenn es Gemeinschaftscontainer (Aufenthaltsraum, Küche, etc) gibt, ist es unproblematischer und gerechter dort Router zu platzieren.
  • Am besten mit Outdoor-Geräten arbeiten. Z.B. selbstgebastelten WR-841N/ND in einer Outdoor-Box oder gleich Outdoor-Geräte wie CPE210. Mit letzterem könnte man die jeweils gegenüber liegende Containerreihe anstrahlen.
  • Immer wieder darauf hinweisen, dass man das ganze ehrenamtlich, für umsonst, kostenlos, freiwillig, etc macht…

Infomaterial für (offizielle / Behörden- ?) Kontakte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Motivation Freifunk für Asylbewerberunterkünfte zu ermöglichen liegt bei den nicht so technisch affinen Unterstützern mehr darauf Flüchtlingen zu helfen, als in der generellen Idee für Freifunk.

Versucht den Leuten Freifunk verständlich zu machen:

Erklärt wie man helfen kann:

Nehmt Vorbehalte ernst, aber helft den Leuten diese auszuräumen. Dabei geht es dann weniger um technische oder rechtliche Argumente, sondern ermuntert die Leute sich bei anderen, denen sie vertrauen, zu versichern das Freifunk ok ist.

Praktisches für Vor-Ort Termine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erstbegehung (Planungshilfe bei der Erstbegehnung eines Objekts)
  • "Freifunk is here" Flyer verteilen oder aufhängen
  • Befestigungsmaterial für Flyer mitnehmen (TESA?)
  • was zum Beschriften. Im einfachsten Fall einen Stift. Extrapunkte für einen Labeldrucker.
  • Freifunk Aufkleber
  • Crocks / Flipflops / lockere Schuhe tragen da in vielen Privaträumen Straßenschuhe aus Höflichkeit abgelegt werden sollten
  • Je AP eine Dreiersteckdose. Und dann noch eine mehr.
  • mindestens ein Ethernet-Kabel pro AP und noch eins mehr als du denkst
  • SSH Terminal mit WLAN und Ethernet (Kabel nicht vergessen) um Installation zu konfigurieren und testen
  • Leiter?
  • Kabelbinder
  • Gaffertape

Andere und mehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt auch andere Initiativen die Flüchtlinge mit freier Information versorgen wollen  :

Presse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Abseits von Internet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]