Make Munich

Aus Freifunk München
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Make Munich ist ein Maker- und Do It Yourself Festival, auf der Technik-Kultur und Technologien präsentiert werden. Dieser Artikel diente der Organisation der Freifunk-Aktivitäten auf der Make Munich am 16./17.1.2016.

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Learnings aus der Veranstaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sinne einer positiven Fehlerkultur wäre es gut, wenn wir hier versuchen, lessons learned zusammenzustellen. Bei der Veranstaltung war schlechter Durchsatz. Was können wir beim nächsten Mal besser machen?

Planungsvorlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Für die Planung der Veranstaltung war deutlich zu wenig Zeit vorhanden.
  • Mit genügend Vorlauf sollte eine Begehung stattfinden, in der die Voraussetzungen gecheckt werden.
    • Hat man ein exklusive LAN-Verkabelung und wenn nicht, sind exklusive VLANs vorgesehen? Ist die Netzwerktechnik fähig mit Problemen (wie mehreren DHCP-Servern) fertig zu werden?
    • Kann man Uplink-Bandbreite exklusiv für Freifunk reservieren? Kann man über eigene Uplinks eine Mindestversorgung unabhängig vom Betreiber herstellen (Backbone oder LTE)?
    • Hat man die richtige HW, um die Abdeckung und den prognostizierten Durchsatz (ggf. auch 5 GHz mit Hersteller-FW) hinzubekommen?

Wifi-Setup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Es sollten in einer offenen Halle wie dem Zenith maximal drei APs im 2,4 GHz Spektrum auf drei Channels funken (1, 6, 11).
Anm: Anzahl der APs hängt stark von der Platzierung ab. Teilweise wären mehr AP mit weniger Leistung besser. Benachbarte APs sollten aber unterschiedliche Kanäle nutzen
  • Darüber hinaus sollten mit proprietären 5 GHz gearbeitet werden
Anm: Leider können auch 2015/2016 die eine grosse Anzahl preiswerter Smartfons/Tablets kein 5GHz
  • Dabei sollten möglichst gute HW (ubiquiti unifi und WR1043v2 sind zu empfehlen) verwendet werden
  • die Router sollen relativ hoch im Gebäude angebracht werden, da das WLAN sich besser ausbreiten kann von oben nach unten
Anm: Im Zenit nur teilweise gut, wegen der Stahlverstrebungen des Hallendachs
  • die wenigsten Besucher brauchten auf der Messe eigentliche Freifunk-Funktionen wie Meshing, IP aus dem FF-Pool oder Zugriff auf FF-interne Services. Evtl. wäre ein reiner Freifunk-Offloader mit NATed User WIFI dahinter besser, (hier evtl kleine pfsense o.ä. Box für FW, QoS und DHCP)

Verkabelung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Check your cables. Einige selbst mitgebrachte Kabel waren kaputt. Vorher checken.
  • Wenn irgend möglich, eigene physikalische LAN-Verkabelung mit eigenen Switches bis zum Uplink aufbauen.
  • Strom: viele alte Steckdosen mit einem 3fach Stecker sind hilfreich
  • Am Stand sollte ein Netzwerkkabel mit einem Uplink/Switch stehen, denn viele Gäste wollen Ihren Router vor Ort konfigurieren

Fazit: Defekte Netzwerkkabel waren ein Alptraum. Natürlich bringt jeder seine Reserven mit. Das führt dann dazu, dass man ein defektes Kabel durch ein anderes defektes Kabel austauscht. Zum Schluß vermutet man, dass die Switches dazwischen einen Treffer haben. Man bekommt alles heraus, doch es kostet viel Zeit.

Uplink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Worst-case in Betracht ziehen, dass man sich den Uplink mit vielen anderen Ausstellern teilen muss.
  • Möglichst eigenen exklusiven Uplink organisieren.
  • Grund: Andere Protokolle von Lichtanlagen und Co. senden merkwürdige Anfragen im Netz. Zum Schluss hat unser Verkehr kaum noch eine Chance performant durchgeleitet zu werden.

Plan / Dokumentation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Es gab keinen Plan, welche Geräte wo zu platzieren und wo Kabel zu verlegen sind. Das sollte im Vorhinein gemacht werden. Ggf. mit Tools die Zahl der Geräte vorab bestimmen: [Planungstools]
  • Es gibt keine Dokumentation von der Installation oder von den aufgetauchten Problemen im Netzwerk. Kann das bitte noch jemand dokumentieren, damit wir daraus lernen können?
  • Beschriften ist wie immer das A&O. Zwei Beschriftungsmaschinen sind zu empfehlen.

Fehlersuche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bitte eine Kurzanleitung zusammenstellen, welche Tools wie eingesetzt wurden, um Fehlersuche zu betreiben.
  2. Der Uplink muss als erstes gemonitored werden auch unter Last
  3. am Switch hinter dem Uplink ist mit Wireshark das Netz auf Fremdsysteme zu scannen
  4. Meist sind noch Fremde DHCP-Server am Werk, welche man kaum finden wird, deshalb muss man die antworten des DHCP so gut es geht ausfiltern.
  5. Lasttest am Router/Knoten immer zuerst über Kabel und dann über WLAN

Generell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fest definierte und vorgehaltene Hardware für Veranstaltungen, ggf. durch Verein Freie Netze München finanziert
    • Ein oder zwei performante Offloader
    • Genug Kabel
    • Business-Accesspoints, ...
    • Zusammenspiel getestet
    • Tuning-Maßnahmen bereits alle umgesetzt: Verschiedene WiFi-Channels, kein Meshing, ggf. OpenWrt oder Original-Firmware (<== Hat das noch was mit Freifunk zu tun? Oder wird man dann einfach ein WLAN-Internetprovider? Dann kann man auch einfach einen unverschlüsselten L2TP Tunnel per "Offloader" zu einem VPN-Provider bauen, Aruba APs aufhängen und "Freifunk"-Wapperl draufpappen und die SSID entsprechend benennen) Antwort: Wenn das Meshing bei Großveranstaltungen keine Performance mehr bietet, dann muss man andere Lösungen finden)
    • Mit Inventarliste, die nach jedem Veranstaltungsende gecheckt wird, damit bei der nächsten Veranstaltung auch alles wieder vorhanden ist.